Post aus meiner Küche – „Lasst uns froh und lecker sein“

Lang lang ist mein letzter Post her.

Warum? Es sollte sich doch alles ändern. Doch manchmal kommt alles anders als man denkt.
Die Prioritäten bei uns zu Hause haben sich aktuell einfach komplett geändert. Ausruhen, Beine hochlegen und entspannen sind an der Tagesordnung und dies hat einen bestimmten Grund. Ich bin schwanger – in der 19. Woche.
Mein Problem ist einfach, dass alles, was meinen Blog betrifft und betraf zu 100 % perfekt sein muss. Ich wollte jede Woche drei Posts schreiben, noch tollere Fotos, noch tollere Beiträge. Jedoch überdenkt man doch auf einmal alles, wenn sich so ein kleiner Wurm ins Leben schleicht.

Momentan genieße ich nur einfach ungemein die Zeit Mama zu werden🙂

Trotzdem wollte ich die letzte PAMK-Tauschrunde nicht verpassen.

Mir wurde die liebe Katharina zugelost – ein echter Glückstreffer. Danke noch mal an Dich liebe Katharina.

hübsch verpackt

hübsch verpackt

Hübsch verpackt machten sich meine Köstlichkeiten auf den Weg zu ihr.

Schoko-Zimt-Fudge

Schoko-Zimt-Fudge

Schoko-Zimt-Fudge:
1 Dose gesüßte Kondensmilch
2 TL gemahlener Zimt + 2 TL zum bestäuben
1 TL Vanilleextrakt
350 g gehackte zartbitter Schokolade
45 g weiche Butter

Zubereitung:
Eine 21×21cm Backform mit Backpapier auslegen.

In einer feuerfesten Glasschüssel, oder Edelstahlschüssel, die Kondensmilch, Zimt und Vanilleextrakt mischen. Die gehackte Schokolade und weiche Butter dazu geben. Nun über einem Wasserbad, unter Rühren, erwärmen und so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Das dauert etwa 6-8 Min. die Masse sollte dann eine dickliche Konsistenz haben. Aus dem Wasserbad nehmen, die Schokomischung mit einem Spatel in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Die Form dann für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Dann mit einem Messer das Fudge von den beiden Seitenwänden lösen und mit Hilfe von dem überstehenden Backpapier aus der Form heben. Dieses entfernen und das Fudge auf einem Schneidebrett in beliebig große Würfel schneiden. Zur Lagerung gibt man es in einem luftdicht verschließbaren Behälter in den Kühlschrank.

Anschließend mit Ziimt bestäuben.

Zimt-Haselnuss-Cantuccini

Zimt-Haselnuss-Cantuccini

Zimt-Haselnuss-Cantuccini:
250 g Dinkelmehl
150 g Zucker
1 TL Backpulver
½ TL Lebkuchengewürz
¼ TL gemahlener Zimt
1 Prise Salz
50 g Butter
2 Eier
200 g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Backpulver, Lebkuchengewürz, Zimt, Butter, Eier und Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten. Haselnüsse darunterkneten. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie abdecken und 30 Minuten kalt stellen.

Teig in 5 gleich große Portionen teilen und aus jedem Stück eine 30 cm lange Rolle formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Rollen darauf verteilen. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) 15 Minuten backen.

Die Rollen abkühlen lassen, danach mit einem scharfen Messer in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Cantuccini auf das Backblech verteilen und weitere 15 Minuten bei 170 Grad (Umluft 150 Grad) 15 Minuten backen. Die Cantuccini abkühlen lassen und in einem geschlossenen Gefäß aufbewahren.

Zimt-Karamell-Creme

Zimt-Karamell-Creme

Zimt-Karamell-Creme:
für 3 Gläser á 120 ml

1 Vanilleschote
1 l Milch
500 g Zucker
¼ TL grobes Meersalz
¼ TL Natron
5 Zimtstangen

Zubereitung:
Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs aufschlitzen und das Mark sorgfältig herausschaben. Zusammen mit allen anderen Zutaten und der ausgeschabten Schote in einen breiten Topf geben. Je größer die Oberfläche des Topfes, desto schneller kann die Creme eindicken.

Den Topfinhalt erhitzen, einmal aufkochen, dann bei ganz milder Hitze 70 – 80 Minuten köcheln lassen.

Nach 30 Minuten Kochzeit die Vanilleschote und die Zimtstangen herausnehmen.

Die Masse wird durchs Kochen sehr viel dunkler und soll zum Schluss leicht zäh sein. Je nach Topfgröße etwas kürzer oder länger köcheln lassen In sterilisierte Gläser abfüllen, verschließen und abkühlen lassen.
TIPP Karamell-Milch: 2 – 3 EL der Creme in kochend heiße Milch einrühren. Mit einem Klecks Schlagsahne und mit Zimt bestäubt servieren.

Butter-Zimt-Schnecken

Butter-Zimt-Schnecken

Zimt-Butter-Schnecken:
500 g Mehl
325 g Butter
125 g  Vollmilch-Joghurt
1 Prise Salz
Mehl zum Ausrollen 

Füllung:
4 EL Zucker
1 EL Zimt 

Zum Bestreuen:
50 g Hagelzucker

Zubereitung:

Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die kalte Butter in kleinen Würfeln auf den Mehlrand geben. Joghurt und eine Prise Salz in der Mulde mit etwas Mehl verrühren. Den Teig mit einem großen Messer durchhacken, bis nur noch Flöckchen übrig sind. Mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Die Hälfte des Teiges auf wenig Mehl etwa 3 mm dick zu einem Rechteck von 40 x 30 cm ausrollen. Zucker und Zimt mischen und die Hälfte über den Teig streuen. Den Teig von der breiten Seite her aufrollen und mindestens eine Stunde kalt stellen. Zweite Teighälfte genauso verarbeiten.

Teigrollen in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Mit Hagelzucker bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad, Umluft 170 Grad, Gas Stufe 3 etwa 15 Minuten backen.

TIPP: Den Teig schnell verarbeiten und kühlen. Durch viel Butter wird er schnell weich.

Vielleicht hat der Ein oder Andere Lust nachzubacken? Ich freu mich auf Eure Kommentare!

Ich wünsche Euch und Euren lieben eine wunderschöne Adventszeit!

 

♥ Nicola

Mmmmmittwochs-Rezept No. 3 – Mediterraner Flammkuchen

Flammkuchen2

Flammkuchen? Ich denke, jeder von Euch kennt diese elsässische Spezialität, doch meistens ist er eher „typisch elsässisch“ mit Zwiebeln, Creme Fraîche und Speck belegt. Ich mag ja keine Zwiebeln und so musste eine Alternative her.

Vom Wochenmarkt vergangenen Samstag hatte ich noch Zucchini und Auberginen übrig und ein fertiger Flammkuchen-Teig lag noch im Kühlschrank (ein Rezept für einen frischen hab ich Euch auch noch in den Post geschrieben).

Flammkuchen1

für einen Flammkuchen braucht ihr ca.:
1/2 Aubergine
1/2 Zucchini
8-10 getrocknete Tomaten
1 Päckchen Feta-Käse
150 g Creme Fraîche
1 Pkg. Flammkuchenteig
Salz und Pfeffer

1. Die Aubergine und Zucchini in Würfel schneiden, salzen und dann 10 Minuten zur Seite legen.
2. Währenddessen den Backofen auf 210°C (Grillen) vorheizen.
3. Den Teig auf ein Backblech geben und mit der Creme Fraîche bestreichen.
4. Die Aubergine und Zucchini für ca. 10 Minuten im Backofen grillen und immer mal wieder umrühren.
5. Die getrockneten Tomaten kleinschneiden und zur Seite stellen.
6. Die Aubergine und Zucchini aus dem Ofen nehmen.
7. Den Teig mit den Auberginen, Zucchini und Tomaten belegen und anschließend den Feta-Käse darüberbröseln.
8. Nun noch den Teig im Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.
9. Ich habe dann noch ein paar Pinienkerne angeröstet, den Flammkuchen aus dem Ofen geholt und mit frischem Salz und Pfeffer  noch ein wenig gewürzt – FERTIG!

Flammkuchen3

Für diejenigen unter Euch, die nicht auf Fertigteige stehen habe ich noch ein Rezept für einen Flammkuchenteig:
220 g Mehl
2 EL Rapsöl
125 ml Wasser
Salz

1. Mehl, Rapsöl, Wasser und 1/2 TL Salz zu einem elastischen Teig kneten.
2. 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, dann auf ein Backblech mit Backpapier legen und wie oben beschrieben weiter fortfahren.

Weitere Ideen für den Belag: „Ziegenkäse – Apfel – rote Zwiebeln“, „Schafskäse – Spinat“, „Kirschtomaten – Basilikum – Mozzarella“ oder süß mit „Johannisbeeren – Aprikosen – Himbeeren – Mascarpone“.

Am Samstag haben wir wieder vor ins Elsaß zu fahren und ich denke, dass wir bestimmt wieder mindestens einen Flammkuchen verdrücken werden.

Macht es Euch schön!

♥ Nicola

Box für Urlaubserinnerungen DIY

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Liebt ihr Urlaub auch sooooo sehr wie ich?
Wir haben noch die Urlaubserinnerungen und Fotos unserer Flitterwochen während des Umzugs entdeckt und nach einer Möglichkeit (abgesehen von Fotobüchern) gesucht, wie wir die Fotos chic und einfach aufheben können!

Ich bin im Internet dann auf diese Idee gestoßen und habe diese nachgebastelt:

Erinnerungskiste
Ich habe die Boxen hier bestellt (klick) und im ersten Schritt den Verschluss entfernt:

Erinnerungskiste1
Im zweiten Schritt habe ich die Box komplett in weiß mit Acryllack vorlackiert:

Erinnerungskiste3
Im letzten Schritt habe ich Klebebuchstaben mit unserem Reiseziel aufgeklebt und mit farbigem Acryllack überpinselt und trocknen lassen! Einfach nur noch mit den liebsten Urlaubserinnerungen füllen und fertig!

Erinnerungskiste5

Habt ihr auch schöne DIY Ideen für mich? Würde mich über Eure Vorschläge freuen!
Nächste Woche werde ich Euch wohl den ersten Einblick in unser neues Traumzuhause geben!
Ich bin schon sehr gespannt was ihr sagt!

Werde jetzt ein wenig meine Lachmuskeln strapazieren und „Türkisch für Anfänger“ schauen! Wer schaut mit?

Macht es Euch schön!

♥ Nicola

Mmmmmittwochs-Rezept No. 2 – Zucchini-Suppe

Zucchini-Suppe3

Was für ein wundervoller Sommerabend es doch heute ist! Das schönste an den Abenden zur Zeit ist, dass es nun nachts endlich abkühlt und es keine tropischen Temperaturen mehr sind.
Noch schöner ist dieser Abend, weil es schon Mittwoch ist und wir somit schon mehr als die Hälfte der Arbeitswoche hinter uns haben. Ich habe den Feierabend mit einem leckeren Süppchen eingeläutet.

Zucchini zählen zu meinem absoluten Lieblings-Sommer-Gemüse und es vergeht keine Woche in der ich nicht irgendein Gericht damit koche, heute war mal ein Rezept dran, das ich schon lange ausprobieren wollte:

Zucchini-Suppe2

für 4 Personen benötigt ihr folgende Zutaten:
2 Knoblauchzehen
500 g Zucchini
3 mehlig kochende Kartoffeln (ca. 200 g)
4 EL Öl
750 ml Gemüsebrühe
8 dünne Scheiben Baguette
Salz
150 ml Schlagsahne
Pfeffer
Salz
einige Spritzer Zitronensaft
1-2 EL Rosmarinöl
100 g Pinienkerne

1. Knoblauch schälen, Zucchini putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden.
2. Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.
3. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen. Knoblauch, Zucchini & Kartoffeln für 3 – 4 Minuten dünsten.
4. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt ca. 15 – 20 Minuten garen.
5. Inzwischen 2 EL Öl in einer Grillpfanne erhitzen, Brotscheiben darin von beiden Seiten goldbraun rösten.
6. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten.
6. Schlagsahne in die Suppe gießen und nochmals kurz aufkochen lassen.
7. Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer & Zitronensaft abschmecken.
8. Suppe mit Brot, ein paar Tropfen von dem Rosmarinöl und Pinienkernen anrichten.

Zucchini-Suppe1
Manchmal wünschte ich mir, dass ich einen kleinen Garten hätte in dem ich so leckeres Gemüse selbst anpflanzen kann, aber leider hat unsere Dachgeschosswohnung nur einen klitzekleinen Balkon und außer für ein paar Kräuter und Pflanzen ist dort kein Platz.
Zum Glück gibt es hier in der Gegend wunderschöne Wochenmärkte. Dort verbringe ich den ein oder anderen Samstag Vormittag mit dem Lieblingsmann und gebe ein Vermögen aus! Liebt ihr es auch da lang zu schlendern?

Ich freu mich schon auf Samstag, wenn ich in Esslingen meine Einkäufe erledige, vielleicht treffen wir uns ja da?

Macht es Euch schön!
♥ Nicola